Zur Herstellung der nötigen Profile werden diese abgeformt oder neu festgelegt.
Danach kann eine Schablone gefertigt werden, wobei das Profil aus Zinkblech
ausgeschnitten und sauber abgefeilt und auf ein Brett montiert und (je nach
Einsatz) z.B. auf einen Schlitten befestigt wird.

Geschieht das Herstellen und Ziehen der Profilen und Gesimsen vor Ort, werden dabei Führungsschienen aus Alu oder Holz verwendet. Ab Dicken von 60 mm erfolgen zwei Arbeitsgänge mit zwei Schablonengrößen. Der erste Grobzug wird mit gröberen Kalkgipsmörtel, der wenige Millimeter dicke Weißzug aus reinem Gipsmörtel ausgeführt. Die Ecken und Versetzungen werden danach mit der Hand ausgearbeitet.

Fertigt man sich Fertigteile, muß dafür auch eine Schablone gefertigt werden. Die Arbeit erfolgt dann bequemer in der warmen Werkstatt, auf dem glatten Ziehtisch. Es werden dazu Ziehschienen benutzt und als Trennmittel Schmierseife benötigt. Fertigteile werden am Ende auf Maß zugeschnitten.
Ganz nach Verwendung und Ziehmöglichkeiten (Führung, Andruck), gibt es eine Vielfalt von Schablonen. Das gleiche gilt für Schablonen, die z.B. zur Kuppelausbildung im Radius eingesetzt werden.
Es ist eine Frage von Geschick, wie man seine Schablonen aus Blech, Holz und Handgriff montiert und Schlitten und Läufer zusammenstellt.
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